Zutaten & Mengen
Dieses Rezept zeigt dir, wie einfach und aromatisch ein veganes „Butter-Hühnchen“ sein kann. Ich liebe es, wie die Kichererbsen die Gewürze richtig aufsaugen, das macht jeden Bissen intensiv und gemütlich.
Für die Kichererbsen-Basis:
• 2 Dosen Kichererbsen (je 425 g, ca. 4 Tassen, abgetropft und gespült)
• ½ Tasse ungesüßter Kokosjoghurt
• 1 TL Zitronensaft
• ¼ Tasse fein gehackte Schalotte (oder süße Zwiebel)
• 1 TL fein gehackter Knoblauch
• 1 TL Garam Masala
• 1 TL Chilipulver
• ½ TL Zimt
• ½ TL Kurkuma
• ½ TL Kreuzkümmel
• ½ TL gemahlener Ingwer
• ½ TL Paprika (oder geräuchert)
• ¼ TL schwarzer Pfeffer
Für die Sauce:
• 2 EL vegane Butter
• ¾ Tasse ungesalzene Tomatensauce
• ½ Tasse Kokosmilch (vollfett, ungesüßt)
• 1 EL Tomatenmark
• 1 EL Pfeilwurzelstärke oder Maisstärke (optional)
Serviervorschläge:
• Frische gehackte Petersilie oder Koriander
• Weißer Basmati-Reis
• Glutenfreies Naan
• Gekochte oder geröstete Kartoffeln
Zubereitung im Überblick
Dieses vegane Gericht ist ein Klassiker der modernen Küche, denn es kombiniert cremige Sauce, weiche Kichererbsen und indische Gewürze zu einem harmonischen Erlebnis. Du marinierst zuerst die Kichererbsen, dann wird alles in einer warmen, duftenden Sauce vereint. Ich liebe, wie der Duft von Garam Masala und Zimt sofort die Küche erfüllt – man merkt: gleich gibt es etwas Besonderes.
Wichtige Schritte für perfekte Cremigkeit
Die Kichererbsen müssen die Gewürze gut aufnehmen. Rühre sie gründlich mit Kokosjoghurt, Zitronensaft, Schalotte, Knoblauch und den Gewürzen durch, bis jede Kichererbse bedeckt ist. Wenn du etwas Zeit hast, lass sie 30–60 Minuten im Kühlschrank marinieren – das intensiviert das Aroma und macht die Kichererbsen saftiger.
Beim Kochen der Sauce achte auf mittlere bis niedrige Hitze. Die vegane Butter sollte sanft schmelzen, bevor die Kichererbsen hinzugefügt werden. So verbinden sich die Gewürze und die Butter gleichmäßig, und die Sauce wird schön cremig. Ich merke jedes Mal, dass die Farbe der Sauce leuchtend orange wird – ein echter Genuss fürs Auge.
Marinieren der Kichererbsen: Tipps und Tricks
Die Marinade macht den Unterschied: sie sorgt dafür, dass jede Kichererbse Geschmack hat, bevor die Sauce überhaupt kommt. Ich rühre die Kichererbsen gerne mit einem Silikonspatel vorsichtig um, damit sie nicht zerbrechen.
Kleine Tipps:
• Wenn du keine Zeit hast, kannst du direkt nach dem Mischen mit dem Kochen beginnen.
• Etwas länger marinieren verstärkt den Geschmack enorm.
• Optional kannst du einen Hauch frischen Ingwer hinzufügen, um die Frische zu erhöhen.
Häufige Fehler vermeiden
Manchmal geht bei diesem Gericht etwas schief, aber meistens sind es kleine Dinge:
• Zu starke Hitze beim Erhitzen der Butter – dann wird sie braun und der Geschmack verändert sich.
• Kichererbsen zerdrücken – rühre sanft und minimal.
• Sauce zu dünn lassen – optional kannst du Stärke einrühren, um eine schöne Konsistenz zu erreichen.
• Nachwürzen vergessen – Gewürze entfalten sich beim Kochen, also immer abschmecken.
Variationen und kreative Ergänzungen
Dieses Gericht ist erstaunlich flexibel:
• Mit gerösteten Cashewkernen bestreuen für Crunch
• Statt Kokosjoghurt Mandel- oder Sojajoghurt verwenden
• Ein paar getrocknete Fenchelsamen oder Kardamom für ein intensiveres Aroma hinzufügen
• Für mehr Wärme etwas frische grüne Chili einarbeiten
• Mit Süßkartoffelwürfeln oder Brokkoli kombinieren
Ich finde, die Möglichkeiten sind endlos – jedes Mal kann man etwas Neues entdecken, ohne die Seele des Gerichts zu verlieren.
Servieren & Aufbewahren
Serviere die Kichererbsen heiß mit Basmati-Reis, Naan oder Kartoffeln. Ein paar frische Korianderblätter oben drauf runden das Gericht perfekt ab.
Reste lassen sich gut im Kühlschrank aufbewahren. Am besten Sauce und Beilage getrennt lagern. Beim Aufwärmen die Sauce vorsichtig erhitzen, damit sie cremig bleibt und nicht zu dünn wird.
Nährwerte & Geschmack
Dieses Gericht ist nicht nur vegan, sondern auch nahrhaft: Protein aus Kichererbsen, gesunde Fette aus Kokosmilch und Butterersatz, Vitamine aus frischen Kräutern und Zwiebeln. Geschmacklich bietet es:
• cremige Textur
• milde Süße aus Kokosmilch
• warme Gewürze mit leichter Schärfe
• frische Kräuter, die das Gericht lebendig machen
Leserfragen zu diesem Gericht
Antworten zu Würzung und Konsistenz
Wie scharf ist das Gericht?
Die Schärfe ist mild bis mittel, abhängig von Chilipulver. Für weniger Schärfe reduziere einfach die Menge, für mehr Würze etwas Cayenne hinzufügen.
Kann ich die Sauce dicker machen?
Ja. Pfeilwurzel- oder Maisstärke in etwas Wasser auflösen und langsam unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Wie bekomme ich die Kichererbsen besonders aromatisch?
Die Marinade ist der Schlüssel. Längeres Marinieren intensiviert den Geschmack, und ein sanftes Anbraten in Butter vor dem Hinzufügen der Sauce verstärkt das Aroma.
Dieses Rezept ist eines dieser veganen Klassiker, die immer wieder Freude machen – cremig, aromatisch und ein kleiner Streifzug durch Indien direkt in deiner Küche.