Thunfisch-Weiße-Bohnen-Salat mit Zitronen-Vinaigrette – einfach, mediterran und voller Geschmack

Zutaten & Mengen
Dieser Salat lebt von guten Grundzutaten. Ich greife hier immer zu Thunfisch in Olivenöl, weil er saftiger ist und dem Ganzen sofort Tiefe gibt.

• 2 Dosen Thunfisch in Olivenöl (je ca. 140 g), abgetropft
• 1 Dose Cannellini-Bohnen (ca. 425 g), abgespült und abgetropft
• 1/2 Tasse rote Zwiebel, fein gehackt
• 1/4 Tasse frische Petersilie, gehackt

Für die Zitronen-Vinaigrette:
• 2 Esslöffel frischer Zitronensaft
• 3 Esslöffel natives Olivenöl extra
• 1 Teelöffel Dijon-Senf
• 1/2 Teelöffel getrockneter Oregano
• Salz nach Geschmack
• Schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung im Überblick
Dieser Thunfisch-Weiße-Bohnen-Salat ist eines dieser Rezepte, die man in zehn Minuten zubereitet, die aber schmecken, als hätte man sich richtig Mühe gegeben. Alles wird kalt gemischt, nichts muss gekocht werden, und trotzdem entsteht ein wunderbar runder, mediterraner Geschmack.

Ich mache diesen Salat gern an warmen Tagen oder wenn der Kühlschrank nicht viel hergibt, aber trotzdem etwas Frisches auf den Tisch soll.

Wichtige Schritte für die richtige Textur
Beginne damit, den Thunfisch in einer großen Schüssel vorsichtig mit einer Gabel zu zerpflücken. Nicht zu fein – ich mag es, wenn noch kleine Stücke erkennbar sind. Das gibt dem Salat Struktur und verhindert, dass er matschig wirkt.

Die Cannellini-Bohnen solltest du gründlich abspülen, damit überschüssige Stärke entfernt wird. Danach gut abtropfen lassen. Wenn sie noch zu nass sind, verwässern sie später die Vinaigrette, und das wäre schade.

Gib Bohnen, rote Zwiebel und Petersilie zum Thunfisch. Schon jetzt riecht man diese frische, leicht herzhafte Mischung, die Lust auf den ersten Bissen macht.

Die Zitronen-Vinaigrette richtig mischen
In einer kleinen Schüssel verquirlst du Zitronensaft, Olivenöl, Dijon-Senf und Oregano. Ich nehme dafür gern einen kleinen Schneebesen oder einfach eine Gabel. Du wirst sehen, wie sich Senf und Öl verbinden und eine leicht cremige Konsistenz entsteht.

Würze die Vinaigrette erst leicht mit Salz und Pfeffer. Der Thunfisch bringt bereits Würze mit, also lieber später noch einmal abschmecken.

Gieße die Vinaigrette über die Salatzutaten und vermenge alles vorsichtig. Nicht rühren wie wild – sanftes Unterheben reicht völlig.

Häufige Fehler vermeiden
Ein paar Kleinigkeiten können den Unterschied machen:

• Thunfisch zu stark zerdrücken – dann wird der Salat pastig
• Zu viel Zwiebel auf einmal – sie sollte würzen, nicht dominieren
• Zitronensaft überdosieren – Säure soll frisch wirken, nicht scharf
• Zu früh salzen – besser am Ende feinjustieren

Wenn du langsam arbeitest und zwischendurch probierst, bekommst du ein perfektes Ergebnis.

Variationen und einfache Anpassungen
Dieser Salat ist eine tolle Basis für eigene Ideen.

Du kannst ihn erweitern mit:
• gehackten Oliven oder Kapern für mehr Würze
• etwas Zitronenschale für extra Frische
• Rucola oder Babyspinat für mehr Grün
• gehacktem Knoblauch, wenn du es kräftiger magst
• weißen Riesenbohnen statt Cannellini

Ich habe ihn sogar schon lauwarm mit geröstetem Brot serviert – auch das funktioniert überraschend gut.

Servieren & Aufbewahren
Am liebsten serviere ich den Thunfisch-Weiße-Bohnen-Salat leicht gekühlt, aber nicht eiskalt. So kommen die Aromen besser zur Geltung. Ein Stück knuspriges Brot oder geröstetes Fladenbrot passt perfekt dazu.

Im Kühlschrank hält sich der Salat gut 1 bis 2 Tage. Vor dem Servieren einfach noch einmal umrühren und eventuell einen Spritzer Zitronensaft oder etwas Olivenöl hinzufügen, falls er trocken wirkt.

Nährwerte & Geschmack
Dieser Salat ist angenehm sättigend, ohne schwer zu sein.
Du bekommst hochwertiges Eiweiß aus dem Thunfisch, Ballaststoffe aus den Bohnen und gesunde Fette aus Olivenöl.

Geschmacklich ist er:
• mild und herzhaft
• frisch durch die Zitrone
• leicht würzig durch Senf und Oregano
• wunderbar ausgewogen

Ein Gericht, das zeigt, wie viel aus wenigen Zutaten entstehen kann.

Leserfragen zu diesem Rezept
Hier sind einige Fragen, die mir zu diesem Salat besonders oft gestellt werden.

Antworten zu Zutaten und Vorbereitung
Kann ich Thunfisch im eigenen Saft verwenden?
Ja, das geht. Der Geschmack wird etwas leichter und weniger rund. In dem Fall empfehle ich, einen kleinen Schluck extra Olivenöl zusätzlich zur Vinaigrette zu geben.

Ist der Salat auch meal-prep-tauglich?
Absolut. Er eignet sich sehr gut für den nächsten Tag. Ich bewahre ihn gern in einer gut schließenden Glasdose auf.

Kann ich die Petersilie ersetzen?
Ja, frisches Basilikum oder Schnittlauch funktionieren ebenfalls gut. Petersilie ist neutral, aber nicht zwingend.

Dieser Thunfisch-Weiße-Bohnen-Salat ist für mich ein echtes Alltagsrezept – unkompliziert, ehrlich und jedes Mal ein bisschen besser, je öfter man ihn macht.

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