Zutaten & Mengen
Hier habe ich alle Zutaten übersichtlich für dich aufgelistet. Ich liebe es, wenn man schon beim Lesen spürt, wie warm und gemütlich der Kuchen später duftet.
Für den Teig:
• 250 g Weizenmehl Typ 405
• 1 Teelöffel Backpulver
• 1/2 Teelöffel Natron
• 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
• 1 Prise Salz
• 100 g weiche Butter
• 150 g Zucker (oder brauner Zucker)
• 2 große Eier
• 120 ml Milch (oder Buttermilch)
• 1 Teelöffel Vanilleextrakt
• 2 mittelgroße Äpfel, geschält, entkernt und klein gewürfelt (ca. 300 g)
Für die Streusel:
• 70 g Weizenmehl Typ 405
• 50 g Zucker
• 40 g kalte Butter, in kleinen Stücken
• 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
Für den Guss:
• 100 g Puderzucker
• 2–3 Esslöffel Milch oder Zitronensaft
Zubereitung im Überblick
Dieser Kuchen ist ein echter Klassiker: saftiger Apfelteig, aromatischer Zimt und knusprige Streusel. Du beginnst mit dem Vorbereiten des Teigs, mischst die Äpfel und schichtest alles in die Kastenform. Dann backt der Kuchen langsam, damit der Teig innen saftig bleibt und die Streusel schön knusprig werden. Der Guss obenauf rundet das Ganze ab – süß, leicht zitronig oder cremig, je nachdem, was du magst.
Wichtige Schritte für perfekte Streusel und Teig
Die Streusel sind das Herzstück des Kuchens. Ich schichte sie immer erst zum Schluss auf den Teig, damit sie knusprig bleiben und nicht matschig werden. Kalte Butter ist dabei entscheidend: Mit den Fingern reibe ich sie kurz ins Mehl-Zucker-Gemisch, bis kleine, unregelmäßige Krümel entstehen. Perfekt für diese rustikale Textur.
Der Teig selbst sollte nicht zu lange gerührt werden. Sobald die trockenen Zutaten gerade mit Butter, Zucker und Milch kombiniert sind, höre ich auf. Das sorgt für einen luftigen, saftigen Kuchen und verhindert, dass er zäh wird.
Marinieren der Äpfel: Tipps und Tricks
Auch wenn man es nicht direkt „marinieren“ nennt, die kleinen Tricks bei den Äpfeln machen den Unterschied. Ich mische sie vorher leicht mit einem Esslöffel Mehl. Dadurch sinken sie nicht auf den Boden und bleiben schön gleichmäßig verteilt. Außerdem verhindert das Mehl, dass der Saft zu stark in den Teig zieht, sodass alles locker bleibt.
Häufige Fehler vermeiden
Ein paar Stolperfallen können den Kuchen ruinieren, wenn man nicht aufpasst:
• Streusel zu früh auf den Teig geben – dann verlieren sie Knusprigkeit.
• Teig zu lange rühren – dann wird er fest statt fluffig.
• Äpfel zu groß schneiden – sie garen dann nicht gleichmäßig.
• Ofentemperatur nicht anpassen – der Kuchen kann oben zu dunkel werden, während innen noch feucht ist.
Variationen und kreative Ergänzungen
Du kannst das Rezept leicht abwandeln:
• Für mehr Würze etwas Muskat oder Kardamom zum Teig geben.
• Statt Äpfel gehen auch Birnen oder eine Mischung aus Äpfeln und Beeren.
• Für extra Crunch kannst du gehackte Nüsse in die Streusel mischen.
• Zimt-Liebhaber dürfen ruhig etwas mehr Zimt in den Teig geben – ich liebe es, wenn der Duft schon beim Backen durch die Küche zieht.
Servieren & Aufbewahren
Am besten schmeckt der Kuchen frisch, leicht abgekühlt, mit dem Guss gerade fest geworden. Ich serviere ihn gerne noch lauwarm zu einer Tasse Tee oder Kaffee.
Reste lassen sich gut in einer Kuchenbox aufbewahren. Die Streusel können leicht weich werden, aber beim kurz Aufbacken im Ofen werden sie wieder knusprig. Ich schneide ihn meistens in dicke Scheiben, so bleibt er saftig.
Nährwerte & Geschmack
Dieser Kuchen ist zwar süß, aber dank der Äpfel auch fruchtig und leicht. Die Mischung aus weichem Teig, aromatischem Zimt und knusprigen Streuseln ist unwiderstehlich. Jeder Bissen hat Texturwechsel: erst weich, dann knusprig, dann die leicht säuerliche Frische der Äpfel. Ich liebe diese Balance – man merkt, dass hier kein künstliches Aroma nötig ist.
Leserfragen zu diesem Gericht
Antworten zu Würzung und Süße
Wie süß wird der Kuchen?
Mit 150 g Zucker ist er angenehm süß, aber nicht übertrieben. Für einen intensiveren Geschmack kann man braunen Zucker nehmen, der gibt auch eine leichte Karamellnote.
Kann ich die Streusel vorbereiten?
Ja, du kannst die Streusel ein paar Stunden vorher herstellen und kühl aufbewahren. Erst kurz vor dem Backen über den Teig geben, dann bleiben sie knusprig.
Wie verhindere ich, dass die Äpfel auf den Boden sinken?
Die kleine Portion Mehl, die du vorher über die Äpfel gibst, sorgt dafür. Außerdem schichte den Teig in zwei Schichten mit Äpfeln dazwischen, das hilft, alles gleichmäßig zu verteilen.
Wenn du diesen Apfel-Zimt-Crumble-Kuchen ausprobierst, wirst du sehen: Es ist ein echtes Wohlfühl-Rezept, das durch Duft, Geschmack und Textur direkt gute Laune macht.