Zutaten & Mengen
Dieses Curry ist ein richtiges Wohlfühlessen – voll von Aromen, Gewürzen und herrlich weicher Kartoffeltextur. Ich liebe es, wie die Küche sofort nach exotischen Gewürzen duftet, während alles langsam köchelt.
• 1 ½ EL Currypulver
• 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
• 1 TL gemahlener Koriander
• ½ TL Piment
• ½ TL Muskatnuss
• 1 TL geräuchertes Paprikapulver
• ½ TL getrocknete Thymianblätter
• 1 TL getrocknete Bockshornkleeblätter (optional)
• ½ TL Cayennepfeffer (weglassen, wenn es nicht scharf sein soll)
• 2 EL Pflanzenöl
• 1 Tasse Zwiebel, gewürfelt
• 3 Knoblauchzehen, gehackt
• 1 ½ Tassen Kartoffeln, in 2,5 cm große Würfel geschnitten
• 2 Dosen Kichererbsen (je 400 g), abgetropft und abgespült
• 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
• 2 Tassen Hühner- oder Gemüsebrühe
• 3 Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
• 2 EL frisch gehackte Petersilie
Zubereitung im Überblick
Dieses Curry kombiniert cremige Kartoffeln mit nussigen Kichererbsen und einer tiefen Gewürznote, die sofort Appetit macht. Du beginnst mit dem Anbraten der Zwiebeln und des Knoblauchs, fügst die Gewürze hinzu, dann die Kartoffeln und schließlich Kichererbsen, Tomaten und Brühe. Nach einem köchelnden Moment entsteht ein Gericht, das Wärme und Geschmack in jedem Löffel liefert.
Wichtige Schritte für perfekte Würze
Die Gewürze sind der Star dieses Currys. Ich röste sie nie zu lange, höchstens eine Minute mit den Zwiebeln, damit sie ihr volles Aroma entfalten, ohne bitter zu werden.
Die Kartoffelwürfel sollten gleichmäßig geschnitten sein, damit sie gleichzeitig gar werden. Ich liebe, wie sich beim Köcheln die Gewürze langsam in die Kartoffeln ziehen – das Aroma ist dann fast süßlich-nussig, und die Textur bleibt angenehm fest.
Marinieren der Kichererbsen: Tipps und Tricks
Kichererbsen brauchen keine lange Vorbereitung, aber ich spüle sie immer gut ab. Das entfernt die Konservierungsflüssigkeit und sorgt für ein saubereres Aroma.
Ein kleiner Trick: Wenn du das Curry etwas cremiger magst, kannst du ein paar Kichererbsen leicht zerdrücken, bevor du sie unterrührst. So entsteht eine sämige Konsistenz, die das Gericht noch gemütlicher macht.
Häufige Fehler vermeiden
• Zu viel Hitze: Gewürze können schnell verbrennen, also halte die Temperatur mittelhoch.
• Ungleichmäßige Kartoffelwürfel: Sonst sind manche noch hart, während andere zerfallen.
• Cayennepfeffer vergessen: Wer es scharf mag, sollte ihn nicht weglassen, sonst fehlt der kleine Kick.
• Salzen zu früh: Ich warte, bis das Curry fast fertig ist, damit die Aromen sich optimal entwickeln.
Variationen und kreative Ergänzungen
Dieses Curry ist sehr wandelbar:
• Statt Petersilie kannst du Koriander frisch hacken.
• Süßkartoffeln oder Karotten ergänzen das Aroma wunderbar.
• Für extra Cremigkeit etwas Kokosmilch hinzufügen.
• Ein Spritzer Limettensaft kurz vor dem Servieren hebt die Frische hervor.
Ich finde es toll, wie dieses Curry jedes Mal ein bisschen anders schmeckt, je nachdem, welche Gemüse oder Kräuter ich gerade habe.
Servieren & Aufbewahren
Serviere das Curry am besten mit frisch gekochtem Basmati- oder Jasminreis. Naturjoghurt passt hervorragend dazu und mildert die Schärfe.
Reste halten sich im Kühlschrank gut, in einem luftdichten Behälter bis zu drei Tage. Ich erwärme es auf dem Herd bei mittlerer Hitze, gelegentlich umrühren, dann bleibt die Konsistenz schön cremig.
Nährwerte & Geschmack
Dieses Gericht ist ein richtiges Power-Food: ballaststoffreiche Kichererbsen, sättigende Kartoffeln und viele Gewürze, die nicht nur Geschmack, sondern auch kleine gesundheitliche Vorteile bringen.
Du wirst merken: Jeder Löffel liefert warme, aromatische Tiefe, leicht süßlich durch die Kartoffeln, erdig von den Gewürzen und mit einem sanften Schärfekick durch Cayenne. Ich liebe, wie der Duft schon beim Kochen die ganze Küche erfüllt.
Leserfragen zu diesem Gericht
Antworten zu Würzung und Schärfe
Wie würze ich das Curry milder?
Reduziere einfach den Cayennepfeffer oder lass ihn komplett weg. Currypulver und Kreuzkümmel sorgen dennoch für reichlich Aroma.
Kann ich das Curry vorbereiten?
Ja, es schmeckt am nächsten Tag sogar noch intensiver, da die Gewürze gut durchgezogen sind. Ich würde nur die Frühlingszwiebeln frisch unterrühren.
Wie bekomme ich die perfekte Kartoffeltextur?
Gleich große Würfel und nicht zu lange köcheln lassen. Ich teste gern mit einer Gabel – die Kartoffeln sollen weich sein, aber noch leicht Biss haben.
Dieses Kichererbsen-Kartoffel-Curry ist genau so ein Gericht, das ich immer wieder koche – es wärmt, sättigt und macht glücklich, egal ob unter der Woche oder am Wochenende.