Dieser Haferflocken-Apfelkuchen ist eines dieser Rezepte, die ich immer wieder backe, wenn ich etwas Süßes möchte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Er ist angenehm saftig, leicht gewürzt und duftet beim Backen herrlich nach Apfel und Zimt. Perfekt zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder zu einer Tasse Kaffee am Nachmittag.
Zutaten
Ich mag Rezepte, bei denen man genau weiß, was drin ist. Keine komplizierten Zutaten, alles einfach und ehrlich.
• 1 Tasse Haferflocken
• 1 Teelöffel gemahlener Zimt
• 1/2 Teelöffel Natron
• 1/2 Teelöffel Backpulver
• 1 großer Apfel, geschält und gewürfelt
• 3 Esslöffel Honig
• 1 Teelöffel Vanilleextrakt
• 3 Esslöffel Naturjoghurt
• 2 große Eier
• 1 Esslöffel ungesalzene Butter oder Kokosöl
Vorbereitung und Backofen
Bevor es losgeht, heize ich den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vor. Eine kleine Backform lege ich mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein. Das spart später Zeit und der Kuchen lässt sich problemlos lösen.
Teig zubereiten – cremig, aber mit Struktur
Gib alle Zutaten außer etwa 1/4 Tasse der Haferflocken in einen Mixer oder eine große Schüssel. Wenn du keinen Mixer hast, klappt es auch mit einem Pürierstab oder etwas Geduld und einem Schneebesen. Die Masse sollte glatt, leicht dickflüssig und gut vermischt sein.
Die zurückbehaltenen Haferflocken hebe ich zum Schluss vorsichtig unter. Genau dieser Schritt macht für mich den Unterschied, denn so bekommt der Kuchen später Biss und fühlt sich nicht wie ein reiner Puddingkuchen an.
Backen und Garprobe
Gieße den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Schon jetzt riecht man Zimt und Apfel – ich liebe diesen Moment.
Backe den Kuchen, bis er fest geworden ist und ein Zahnstocher, den du in die Mitte steckst, sauber wieder herauskommt. Je nach Ofen dauert das etwa 25 bis 30 Minuten. Lass den Kuchen danach unbedingt vollständig abkühlen, damit er seine Form behält und schön saftig bleibt.
Abkühlen, Schneiden und Aufbewahren
Nach dem Abkühlen lässt sich der Kuchen wunderbar schneiden. Ich bewahre ihn gerne in einer luftdichten Box im Kühlschrank auf. Dort hält er sich problemlos zwei bis drei Tage und schmeckt am nächsten Tag sogar noch aromatischer.
Geschmack, Konsistenz und kleine Genussmomente
Dieser Kuchen ist nicht extrem süß, sondern angenehm mild. Der Apfel bringt Frische, der Honig eine sanfte Süße und der Zimt rundet alles ab. Die Konsistenz ist weich, leicht feucht und durch die Haferflocken angenehm sättigend.
Ich esse ihn oft pur, manchmal mit einem Klecks Joghurt oder etwas Nussmus obendrauf – gerade morgens ist das eine richtig gute Kombination.
Variationen und einfache Anpassungen
Du kannst das Rezept ganz leicht anpassen:
• Tausche den Apfel gegen Birne oder Beeren
• Gib gehackte Nüsse oder Rosinen in den Teig
• Verwende Ahornsirup statt Honig
• Ersetze den Joghurt durch pflanzlichen Joghurt
Das Grundrezept verzeiht viel und eignet sich perfekt zum Experimentieren.
Häufige Fragen zum Haferflocken-Apfelkuchen
Kann ich den Kuchen ohne Mixer zubereiten?
Ja, das geht. Die Haferflocken bleiben dann etwas gröber, was dem Kuchen sogar mehr Struktur geben kann. Einfach gut verrühren und etwas Geduld haben.
Ist der Kuchen für Kinder geeignet?
Absolut. Er ist mild, natürlich gesüßt und kommt ohne raffinierten Zucker aus. Ich backe ihn oft, wenn ich etwas Gesundes für die Familie möchte.
Kann man den Kuchen einfrieren?
Ja, in Stücke geschnitten und gut verpackt lässt er sich einfrieren. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen erwärmen.
Wenn du einen einfachen, gesunden Kuchen suchst, der ohne viel Aufwand gelingt, wirst du dieses Rezept lieben. Ich greife immer wieder darauf zurück – und bisher ist noch nie ein Stück übrig geblieben.