Zutaten & Mengen
Dieses Rezept ist einfach, aber unglaublich befriedigend. Schon beim Abmessen der Zutaten merkt man, dass am Ende etwas Besonderes entsteht.
• 1 ½ Tassen Milch
• 3 EL Olivenöl
• ½ TL koscheres Salz
• 1 ¼ Tassen Mehl
• 3–4 Tassen Pflanzenöl oder nach Bedarf
• Honig nach Bedarf
Zubereitung im Überblick
Frittierte Honig-Teigbällchen sind so ein Gericht, das ich gerne an Wochenenden zubereite. Der Teig braucht zwar etwas Geduld im Kühlschrank, aber sobald er fertig ist, geht alles schnell. Du formst kleine Bällchen, frittiert sie goldbraun und übergießt sie dann mit warmem Honig – der Duft alleine macht schon glücklich.
Wichtige Schritte für perfekte Knusprigkeit
Die Basis für knusprige Teigbällchen ist der Teig selbst. Nachdem du Milch, Olivenöl und Salz erhitzt hast, das Mehl auf einmal unterrühren, bis ein glatter Teigball entsteht. Es ist normal, dass der Teig zunächst etwas klebrig ist. Nach mehreren Stunden im Kühlschrank wird er fest und lässt sich wunderbar schneiden.
Beim Frittieren ist Temperatur alles. Das Öl sollte 175°C haben – zu heiß und die Bällchen werden außen zu dunkel, innen roh; zu kalt und sie nehmen zu viel Öl auf. Ich benutze gerne ein Thermometer, aber du kannst den Test mit einem kleinen Stück Teig machen. Wenn es sofort Blasen wirft und langsam nach oben steigt, ist die Temperatur perfekt.
Marinieren der Garnelen: Tipps und Tricks
Bei diesem Rezept entfällt das Marinieren, aber der „Trick“ liegt hier im Honig. Ich erwärme den Honig leicht, bevor ich ihn über die Bällchen gieße. So verteilt er sich gleichmäßig und überzieht jeden Bissen mit einer glänzenden, süßen Schicht. Du wirst sehen, wie der Honig die goldene Oberfläche noch intensiver glänzen lässt.
Häufige Fehler vermeiden
• Teig nicht lange genug kühlen – dann bricht er beim Schneiden auseinander.
• Öl zu kalt – die Bällchen werden fettig und weich.
• Zu viele Bällchen gleichzeitig in die Pfanne – sie kleben zusammen und die Kruste bildet sich nicht.
• Honig direkt aus dem Kühlschrank – er lässt sich nicht gleichmäßig verteilen.
Variationen und kreative Ergänzungen
Du kannst das Grundrezept leicht abwandeln:
• Mit einer Prise Zimt oder Vanille im Teig für mehr Aroma
• Puderzucker oder Zimtzucker statt Honig
• Füllungen wie Nutella, Marmelade oder kleine Fruchtwürfel für Überraschungen im Inneren
• Honig mit etwas Zitronensaft oder Orangenblütenwasser aromatisieren
Servieren & Aufbewahren
Diese Teigbällchen schmecken am besten frisch und warm. Ich serviere sie gerne direkt aus der Pfanne auf einem Teller mit Küchenpapier, damit überschüssiges Öl abtropfen kann, und gieße dann den Honig darüber. Reste halten sich in einer luftdichten Box im Kühlschrank, aber ich muss ehrlich sein – meistens sind sie schon am gleichen Tag weg.
Nährwerte & Geschmack
Dieses Gericht ist süß, knusprig und saftig zugleich. Der Teig selbst ist weich und leicht buttrig, während die Außenseite beim Frittieren herrlich knusprig wird. Der Honig bringt die perfekte Süße und ein glänzendes Finish. Jeder Biss ist ein kleiner Genussmoment, der süß, warm und ein bisschen klebrig ist – genau so, wie es sein soll.
Leserfragen zu diesem Gericht
Antworten zu Konsistenz und Geschmack
Wie weiß ich, dass die Bällchen fertig sind?
Sie sollten rundum goldbraun sein und sich leicht mit dem Schaumlöffel wenden lassen. Innen sind sie weich und luftig.
Kann ich sie im Voraus zubereiten?
Ja, du kannst den Teig schon Stunden vorher kühlen, das Frittieren sollte jedoch kurz vor dem Servieren erfolgen, damit die Knusprigkeit erhalten bleibt.
Lässt sich Honig ersetzen?
Puderzucker, Ahornsirup oder sogar eine Schokoladenglasur passen auch sehr gut und verändern den Geschmack auf kreative Weise.
Dieses Rezept ist einfach, aber jedes Mal, wenn ich es zubereite, macht es Freude – der Duft, die Textur und der süße Geschmack bringen einfach gute Laune in die Küche.