Zutaten & Mengen
Für dieses Rezept habe ich die Mengen genau abgestimmt, damit die Pasta cremig wird, ohne dass sie zu schwer wirkt. Ich liebe, wie der Brokkoli durch die Cashew-Creme richtig samtig wird und trotzdem noch ein bisschen Biss behält.
• 450 g frische Brokkoli-Röschen, fein geraspelt
• 1 ½ Tassen natriumarme Gemüsebrühe
• 2 Tassen Wasser, geteilt
• ¼ Tasse Hefeflocken
• 1 Esslöffel Zitronensaft
• 2 Teelöffel Rotweinessig
• ½ Tasse rohe Cashews
• 1 Teelöffel Zwiebelpulver
• 2 Teelöffel Knoblauchpulver
• 1 Teelöffel Senfpulver
• ½ Teelöffel getrocknetes Basilikum
• ¼ bis 1 ½ Teelöffel Meersalz
• ¼ bis ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer
• 4 Tassen gekochte Muschelnudeln oder andere kleine Pasta
• Optional: frisch gemahlener Pfeffer oder veganer Parmesan, frisch gehackte Petersilie oder Basilikum
Zubereitung im Überblick
Diese Brokkoli-Pasta ist eine meiner Lieblingsvarianten, wenn ich etwas Cremiges, aber Leichtes möchte. Die Basis aus pürierten Cashews und Brokkoli macht die Sauce wunderbar sämig, während die Pasta jede Menge Geschmack aufnimmt. Du bereitest zuerst Brokkoli, Cashews und Gewürze vor, kochst die Sauce, mixt alles cremig und mischst dann die Pasta unter – fertig ist ein wärmendes, veganes Comfort Food.
Wichtige Schritte für perfekte Cremigkeit
Für die cremigste Sauce ist es wichtig, die Cashews richtig einzuweichen. Ich gieße sie 15 Minuten mit kochendem Wasser auf, manchmal lasse ich sie auch 20 Minuten stehen, wenn ich wirklich eine ultra-glatte Konsistenz möchte. Danach püriere ich sie mit einer Tasse Wasser, bis keine Stückchen mehr sichtbar sind – das ist der Moment, in dem die Sauce ihre samtige Textur bekommt.
Der Brokkoli sollte fein geraspelt oder gehackt sein. Ich teile ihn gerne in zwei Portionen und mixe jede Hälfte kurz, so wird die Sauce gleichmäßig grün und cremig, ohne dass große Brokkoli-Stücke die Pasta dominieren. Du wirst sofort merken, wie aromatisch der Duft von Brokkoli, Knoblauch und Hefeflocken ist, sobald alles in der Pfanne köchelt.
Marinieren der Garnelen: Tipps und Tricks
Da wir hier keine Garnelen haben, dreht sich dieser Schritt darum, die Gewürzmischung richtig zu kombinieren. Ich mische Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Senfpulver, Basilikum, Salz und Pfeffer vorher in einer kleinen Schüssel. Das Streuen der Gewürze über den Brokkoli vor dem Köcheln sorgt dafür, dass sich die Aromen tief verbinden – ein kleiner Trick, den ich mir angewöhnt habe und der die Pasta unglaublich aromatisch macht.
Häufige Fehler vermeiden
Oft passiert, dass die Sauce entweder zu dick oder zu dünn wird. Tipp: Wenn du sie zu dick findest, füge esslöffelweise Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Ein weiterer Fehler ist, die Cashews nicht fein genug zu pürieren – dann fühlst du kleine Stückchen zwischen den Zähnen, was nicht schlimm, aber nicht so schön samtig ist.
Die Pasta sollte al dente sein, weil sie in der heißen Sauce noch etwas nachgart. Ich spüle sie immer kurz mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht weiterkocht und zu weich wird.
Variationen und kreative Ergänzungen
Dieses Grundrezept lässt sich toll abwandeln:
• Ein Spritzer Trüffelöl macht die Pasta besonders luxuriös
• Statt Muschelnudeln kannst du Vollkorn- oder glutenfreie Pasta verwenden
• Gedämpfte Erbsen oder Spinatblätter kurz unter die Sauce rühren für extra Gemüse
• Für mehr Umami kannst du etwas Sojasauce oder Miso unterrühren
Servieren & Aufbewahren
Serviere die Pasta direkt nach dem Mischen – die Cremigkeit kommt am besten frisch aus der Pfanne zur Geltung. Mit frisch gehackter Petersilie, Basilikum oder veganem Parmesan bestreut, sieht das Gericht nicht nur appetitlich aus, es riecht auch herrlich nach Kräutern.
Reste halten sich 2–3 Tage im Kühlschrank. Ich bewahre Sauce und Pasta lieber getrennt auf, so kannst du beim Aufwärmen noch ein bisschen Wasser hinzufügen, um die cremige Textur wiederherzustellen.
Nährwerte & Geschmack
Die Pasta ist reich an pflanzlichem Eiweiß und gesunden Fetten durch Cashews, dazu liefern Brokkoli und Hefeflocken Vitamine, Mineralstoffe und einen angenehm nussigen Geschmack. Die leichte Säure von Zitronensaft und Rotweinessig balanciert die Cremigkeit perfekt aus. Die Konsistenz ist samtig, die Pasta weich, aber nicht matschig – einfach ein richtiges Wohlfühlessen, das satt macht, ohne zu beschweren.
Leserfragen zu diesem Gericht
Antworten zu Würzung und Schärfe
Wie würze ich die Pasta intensiver?
Wenn du mehr Geschmack willst, füge etwas mehr Knoblauchpulver oder Hefeflocken hinzu, oder ein paar Tropfen Sojasauce. Manchmal mische ich einen kleinen Teelöffel Senf direkt in die Cashew-Creme – das gibt eine überraschend feine Tiefe.
Kann ich die Sauce vorbereiten?
Ja, du kannst Sauce und Pasta getrennt vorbereiten. Die Sauce lässt sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 1–2 Tage aufbewahren. Beim Erwärmen etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen, um die cremige Konsistenz wiederherzustellen.
Wie erhalte ich die schön grüne Farbe des Brokkolis?
Die Farbe bleibt am besten erhalten, wenn du den Brokkoli nur kurz blanchierst oder wie hier beschrieben fein raspelst und dann direkt in der Sauce köcheln lässt. Ein paar Tropfen Zitronensaft verstärken zusätzlich die Frische.
Dieses vegane Brokkoli-Pasta-Rezept ist eines meiner Lieblingsgerichte, weil es schnell, gesund und trotzdem super cremig ist – perfekt für ein gemütliches Abendessen oder wenn Freunde überraschend vorbeikommen.