Zutaten & Mengen
Hier sind alle Zutaten, die du für diese cremige Suppe brauchst. Ich liebe es, wie einfach die Kombination aus Huhn, Reis und frischem Gemüse so viel Geschmack entwickeln kann.
• 500 g Hühnerbrustfilet oder Hühnerschenkel ohne Knochen und Haut
• 1 TL Olivenöl oder Pflanzenöl
• Salz nach Geschmack
• Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
• 2 EL Olivenöl oder Butter
• 1 große gelbe Zwiebel, gehackt
• 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
• 2 mittelgroße Karotten, geschält und gewürfelt
• 2 Stangen Sellerie, fein gewürfelt
• 150 g Reis
• 1,5 Liter Hühnerbrühe
• 1 TL getrockneter Thymian
• 1/2 TL getrockneter Rosmarin (optional)
• 1 Lorbeerblatt
• 200 ml Sahne
• 100 ml Milch
• 2 EL glatte Petersilie, frisch gehackt
• Optional: 1 EL Speisestärke, in 2 EL kaltem Wasser angerührt
• Ein Spritzer Zitronensaft (optional)
Zubereitung im Überblick
Diese Suppe ist genau das, was man an kalten Tagen braucht: cremig, aromatisch und richtig sättigend. Du brätst zuerst das Huhn an, dann das Gemüse, röstest den Reis kurz mit und lässt alles sanft in der Brühe köcheln. Zum Schluss kommt die Sahne dazu, die alles zu einer samtigen Textur verbindet. Ich liebe den Moment, wenn man die Suppe umrührt und der Duft von Thymian, Rosmarin und Knoblauch die Küche erfüllt.
Wichtige Schritte für perfekte Cremigkeit
Damit die Suppe richtig samtig wird, gibt es ein paar Tricks: Spüle den Reis kurz unter kaltem Wasser, das entfernt überschüssige Stärke, die sonst die Konsistenz klebrig machen kann. Brate das Gemüse nicht zu heiß an – es soll weich werden und die Aromen freisetzen, ohne zu bräunen.
Wenn die Sahne und die Milch dazu kommen, rühre langsam und vorsichtig, dann trennt sie sich nicht und verbindet sich zu einer glatten, cremigen Textur. Ich merke sofort, wenn die Suppe den richtigen Punkt erreicht hat – sie wirkt dann fast wie ein warmer Samtteppich im Topf.
Marinieren und Vorbereiten des Hühnerfleischs: Tipps und Tricks
Auch wenn hier keine lange Marinierzeit nötig ist, lohnt es sich, das Huhn vor dem Braten trocken zu tupfen und leicht zu würzen. Salz und Pfeffer reichen völlig, aber du wirst merken, wie das Fleisch beim Anbraten eine schöne goldene Kruste bekommt, die später in der Suppe für Tiefe sorgt.
Brate es bei mittlerer bis hoher Hitze, damit es außen Farbe bekommt, aber innen saftig bleibt. Nach dem Anbraten kurz abdecken und beiseite stellen, dann zerkleinern – ich finde, so bleibt jeder Bissen zart und aromatisch.
Häufige Fehler vermeiden
Ein paar Dinge passieren leicht, wenn man es eilig hat:
• Reis zu lange kochen – dann wird die Suppe matschig.
• Gemüse zu heiß anbraten – es verliert seine Frische.
• Sahne zu schnell hinzufügen – kann gerinnen.
• Huhn zu stark zerreißen – dann verliert es seine Struktur.
Wenn du diese Punkte beachtest, gelingt die Suppe fast immer perfekt.
Variationen und kreative Ergänzungen
Du kannst die Suppe nach Lust und Laune anpassen:
• Für extra Aroma etwas gerösteten Knoblauch einrühren
• Sellerie oder Karotten durch Pastinaken ersetzen
• Ein paar Tropfen Zitronensaft kurz vor dem Servieren für Frische
• Leicht scharf: ein bisschen Cayennepfeffer oder Paprikapulver
• Kräutervariationen: frischer Thymian, Petersilie oder Schnittlauch
Ich finde es spannend, wie so ein Grundrezept jedes Mal ein bisschen anders schmecken kann, je nach den kleinen Anpassungen.
Servieren & Aufbewahren
Serviere die Suppe heiß, mit frisch gehackter Petersilie obenauf. Sie passt wunderbar zu knusprigem Brot oder einem leichten Salat.
Reste lassen sich problemlos im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahren. Ich erwärme sie langsam in einem Topf, damit die Cremigkeit erhalten bleibt. Wer mag, kann beim Aufwärmen noch einen kleinen Schuss Milch hinzufügen, dann bleibt sie perfekt samtig.
Nährwerte & Geschmack
Diese Suppe ist vollgepackt mit Protein, Gemüse und Reis für Energie. Durch Sahne und Milch bekommt sie eine cremige Textur, die gleichzeitig leicht und nicht zu schwer wirkt. Der Geschmack ist ausgewogen: mild, aromatisch, mit einer sanften Kräuternote und einem Hauch von Knoblauch und Zwiebel, der sich durch die ganze Suppe zieht.
Leserfragen zu diesem Gericht
Antworten zu Würzung und Cremigkeit
Wie cremig sollte die Suppe sein?
Die Suppe sollte dickflüssig, aber noch fließend sein. Die Sahne macht den Unterschied – wer sie weglässt, bekommt eine leichtere, aber trotzdem aromatische Version.
Kann ich Reis ersetzen?
Ja, kleine Nudeln wie Pastina oder Orzo funktionieren ebenfalls, aber die Kochzeit muss angepasst werden.
Wie verhindere ich, dass die Sahne gerinnt?
Füge sie langsam bei niedriger Hitze hinzu und rühre stetig um. Nicht mehr kochen lassen, sonst trennt sie sich.
Mit diesem Rezept bekommst du eine wärmende, cremige Suppe, die sich perfekt für kalte Tage eignet und dabei einfach zuzubereiten ist. Jedes Mal, wenn ich sie koche, erinnere ich mich an diese gemütlichen Momente in der Küche.