Zutaten & Mengen
Für diese schwedisch-inspirierten Apfelwaffeln brauchst du nur ein paar einfache Vorratszutaten und frische Äpfel. Ich liebe es, wie der Duft von Butter, Apfel und leichter Säure aus Buttermilch die Küche erfüllt – ein echtes Wohlfühlrezept.
• 200 g Mehl
• 1 TL Backpulver
• 1/2 TL Natron
• 1 Prise Salz
• 2 EL Zucker
• 1 Ei
• 250 ml Buttermilch
• 50 ml Milch
• 50 g zerlassene, abgekühlte Butter
• 2 Äpfel, geschält, entkernt, fein gewürfelt
• Butter oder Öl zum Ausbacken
• Puderzucker optional
• Ahornsirup oder Apfelmus optional
Zubereitung im Überblick
Auch wenn Waffeln simpel wirken, gibt es ein paar kleine Kniffe, die sie besonders fluffig und aromatisch machen. Die Äpfel kommen fein gewürfelt in den Teig, die Buttermilch sorgt für eine schöne Säure und eine leichte Konsistenz, und das Waffeleisen verleiht den goldenen, leicht karamellisierten Rand, den ich so sehr mag. Am besten genießt du die Waffeln warm, wenn die Apfelstückchen noch saftig und weich sind.
Wichtige Schritte für perfekte Knusprigkeit
Schwedische Apfelwaffeln sollen außen leicht knuspern, aber innen weich und saftig bleiben. Damit das gelingt:
• Schneide die Apfelwürfel wirklich klein, fast wie winzige Würfelchen. Große Stücke verhindern, dass der Teig gleichmäßig bräunt.
• Lass den Teig 5–10 Minuten ruhen. Dadurch wirken Backpulver und Natron besser, und die Butter verteilt sich feiner.
• Das Waffeleisen muss richtig heiß sein. Ein lauwarmes Eisen macht nur blasse, weiche Waffeln.
• Fett nicht sparen – ein Hauch Butter am Eisen sorgt für diese goldene, duftende Kruste.
Wenn das Eisen zu arbeiten beginnt, wirst du sofort den Duft warmen Apfels wahrnehmen – ein Zeichen, dass du auf dem richtigen Weg bist.
Marinieren der Garnelen: Tipps und Tricks
Auch wenn dieses Rezept keine Garnelen enthält, passt hier perfekt ein Abschnitt über das Zusammenspiel der Aromen – quasi die “Marinade” des Teigs. Die Flüssigkeit aus Buttermilch, Milch und Butter wirkt wie eine zarte, milde Marinade für das Mehl.
Achte darauf:
• Die Butter darf nicht heiß sein, sonst stockt das Ei.
• Rühre den Teig nur so lange wie nötig. Überrühren macht ihn zäh.
• Die Apfelwürfel unbedingt vorsichtig unterheben, damit der Teig luftig bleibt.
Häufige Fehler vermeiden
Es gibt ein paar typische Stolperfallen bei Apfelwaffeln, die du ganz leicht umgehen kannst:
• Teig zu lange gerührt – führt zu festen Waffeln.
• Waffeleisen nicht heiß genug – die Waffeln werden weich.
• Zu große Apfelstücke – der Teig bleibt stellenweise roh.
• Zu wenig Fett – dann kleben die Waffeln schnell.
Wenn du diese Klassiker im Blick behältst, gelingen dir die Waffeln zuverlässig.
Variationen und kreative Ergänzungen
Ich mache diese Waffeln oft leicht unterschiedlich, einfach weil sich das Rezept wunderbar anpassen lässt:
• Etwas Zimt oder Vanille in den Teig geben
• Apfel durch Birne ersetzen
• Ein paar gehackte Walnüsse oder Mandeln hinzufügen
• Den Teig mit einem Spritzer Zitronensaft frischer machen
• Karamellisierte Apfelwürfel statt rohe verwenden
Nicht jede Variation gelingt perfekt, aber genau das macht das Experimentieren in der Küche so schön.
Servieren & Aufbewahren
Frisch aus dem Eisen sind diese Waffeln einfach unschlagbar. Ich lege fertige Waffeln gern auf ein Gitter, damit sie nicht weich werden.
Servieren kannst du sie mit:
• Puderzucker
• Ahornsirup
• Apfelmus
• Frischen Apfelscheiben
• Geschlagener Sahne
Reste lassen sich gut einfrieren oder im Kühlschrank lagern. Im Toaster bekommen sie wieder erstaunlich viel Knusprigkeit zurück.
Nährwerte & Geschmack
Buttermilch sorgt für eine leichte Säure, Apfel für Saftigkeit, und die Butter rundet alles weich und warm ab. Die Waffeln sättigen gut, bleiben aber angenehm leicht im Biss.
Typisch für dieses Rezept:
• Zart innen, leicht knusprig außen
• Fruchtig
• Mild süß
• Cremig-weicher Teig dank Buttermilch
Ich finde, das sind Waffeln, die man sowohl zum Frühstück als auch nachmittags mit Kaffee genießen kann.
Leserfragen zu diesem Gericht
Im Laufe der Zeit tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf – hier findest du die wichtigsten gesammelt.
Antworten zu Würzung und Schärfe
Kann ich die Waffeln süßer machen?
Natürlich. Einfach 1–2 EL mehr Zucker in den Teig geben oder süßere Apfelsorten verwenden.
Welche Apfelsorte eignet sich am besten?
Ich empfehle eine feste Sorte wie Elstar, Gala oder Braeburn. Sie zerfallen nicht und bleiben schön saftig.
Warum werden meine Waffeln nicht knusprig?
Meist liegt es an einem zu kalten Eisen oder daran, dass die Waffeln nach dem Backen gestapelt werden. Lege sie unbedingt einzeln auf ein Gitter.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Nur teilweise. Die trockenen und feuchten Zutaten können getrennt vorbereitet werden, aber mischen solltest du sie erst kurz vor dem Backen – wegen Backpulver und Natron.
Wenn du diese Apfelwaffeln ausprobierst, wirst du merken, wie schnell sie zu einem neuen Lieblingsrezept werden. Sie duften wunderbar, schmecken warm am besten und haben diesen typisch skandinavischen Charme, der jedes Frühstück ein bisschen gemütlicher macht.